Sehr gut!

9. February 2007

“Sehr gut!”“Ausgezeichnet!”“Wunderbar!”

Typische Sprüche, wenn in einem Restaurant der Tisch von den benutzen Tellern befreit wird und sich wieder Platz bietet, um sich mit den Ellenbogen tüchtig drauf zu stützen.

Genauso wie der Tisch nach jahrelanger Ellbogen-Belästigung keinen Sinn darin sieht, weiter dort zu stehen (nur Pech für ihn, dass er sich selbst nicht weg bewegen kann), genauso sehe ich keinen Sinn hinter den oben aufgeführten Sprüchen, sowie deren engste Verwandte. Irgendwann verlieren solch misshandelte Wörter ihre Bedeutung und nähern sich den Floskeln an, die man gern umherwirft und keine Angst haben muss, etwas falsches zu sagen, da sie sowieso keine wirkliche Bedeutung mehr haben.

Ist es nicht irgendwie pervers, derartige “Grandios!”-e Bewertungen jederzeit verwenden zu wollen? Was soll jemand denken, dem solche Wörter nicht entgegen gebracht werden?

  • …, dass er sie einfach nicht verdient?
  • …, dass die Gäste sich selten bedanken, da sie diesem “Brauch” nicht nachgehen?
  • …, dass die Gäste, vor lauter Spaß, aufgrund der netten Gesellschaft, im Moment des Tisch-Abräumens dem Kellner oder Wirten solche Worte nicht entgegenbringen, weil sie sich alle vor Lachen krümmen?
  • …, dass die Gäste darauf warten, dass der Kellner selbst nachfragt?
  • …, dass die Gäste einfach nur zu feige sind, um ihre Meinung zu äußern?

Mal wieder einer dieser Momente, an denen ich mich nicht entscheiden kann, ob passiver Optimismus besser als die Wahrheit sein soll.


Anibett, die wackere Schildkröte

6. January 2007

Die Schildkröte

Es war einmal vor langer Zeit eine Schildkröte namens Anibett. Sie hauste auf ihrem kleinen Hügel fernab des großen Meeres, welches sie bei Sonnenaufgang immer wieder bewundert betrachtete.

Anibett hatte einen wunderbaren Ausblick über die gesamte Insel, verfügte über ausreichend Futter und war sich keiner Feinde bewusst.

Doch sie war einsam. Nur selten verirrte sich jemand auf ihren Hügel. Und wenn sie dann doch einmal jemanden aus der Ferne erblickte, so war sie sich sicher, dass dieser Jemand schneller vorbei geht, als dass sie ihn begrüßen konnte.

“Nicht weil es schwierig ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwierig.”, Sokrates (gr. Philosoph) weiter…

Michael Ende’s Momo

31. December 2006

Ein, wie ich finde, sehr schönes Zitat aus dem deutschsprachigen Werk “Momo” von “Michael Ende”:

“Da erhebt sich als Erstes die Frage”, begann der graue Herr nun wieder, “was haben deine Freunde eigentlich davon, dass es dich gibt? Nützt es ihnen zu irgendwas? Nein. Hilft es ihnen, voranzukommen, mehr zu verdienen, etwas aus ihrem Leben zu machen? Gewiss nicht. Unterstützt du sie in ihrem Bestreben, Zeit zu sparen? Im Gegenteil. Du hältst sie von allem ab, du bist ein Klotz an ihrem Bein, du ruinierst ihr Vorwärtskommen! Vielleicht ist es dir bisher noch nicht bewusst geworden, Momo, - jedenfalls schadest du deinen Freunden einfach dadurch, dass du da bist. Ja, du bist in Wirklichkeit, ohne es zu wollen, ihr Feind! Und das nennst du also jemand lieb haben?”


Paper Craft

27. December 2006

Für Weihnachten hab ich zwei Tiere aus Papier gebastelt, die man von Yamaha Motor beziehen kann. Meine Modelle sind zwar nicht perfekt geworden, aber ich find sie doch recht ansehlich.

Basteln - Ring-tailed LemurBasteln - Giant Panda
Als nächstes möchte ich dann die Motorrad-Modelle fertig machen, nachdem ich endlich einen brauchbaren Kleber gefunden hab. Der, den ich letztes Mal verwendet hab, hält schon nicht mehr. Aber vielleicht wart ich noch auf die “Ultra-Realistic Paper Craft”-Modelle …


Weihnachtslieder

23. December 2006

Egal wo man hinhört, den Weihnachtsliedern kann man nicht entgehen: Ob nun durch Radios, Fernsehen oder nervige Werbeeinblendungen.

Da freut sich die Familie natürlich, wenn man sie mit auch noch mit eigens gespielter Musik beglückt ist das natürlich eine besondere Freude …

Ich hab zwar schon länger nicht mehr auf meinem E-Piano gespielt, aber wollt mir trotzdem den Spaß machen, mit meiner Schwester (deren Idee das ganze war) und dem Rest der Familie Weihnachtslieder zu singen … auf Japanisch. Dafür musste ich natürlich erstmal üben - Natürlich nur die Begleitmusik, Singen überlass ich den anderen ;) .

Mein altes E-Piano dann mal ausgepackt und war beeindruckt, wieviel eigentlich damit machbar is. Auch das Aufnehmen von meiner Musik-Kunst mit dem PC: Audio-Ausgang an den Audio-In vom PC, Audio-Out mit den Studio-Kopfhörern verbinden und sich drüber freuen, dass man ne zweite Soundkarte hat und noch immer die schöne Musik hören kann (solang man die Kopfhöhrer nicht auf hat).

Für die Leute, denen die Weihnachtslieder immer noch nicht genug sind, gibts hier was von meinen Künsten:

Stille Nacht (1.1 MiB, Ogg Vorbis)
Stille Nacht (1.6 MiB, MPEG Layer III)
Süßer die Glocken (1.3 MiB, Ogg Vorbis)
Süßer die Glocken (1.8 MiB, MPEG Layer III)

Fröhliche Weihnachten!